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Robert Kopf, Gudrun Prentzel

Schüsslersalze im Mondjahr 2017 - Anwendung der Biochemie nach dem Mondkalender

Ein naturheilkundlicher und biochemischer Ratgeber für das Jahr 2017





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Schüsslersalze im Mondjahr 2017 - Anwendung der Biochemie nach dem Mondkalender" ISBN 978-3-7396-6954-0

 

Vorwort

 

1. Allgemeines
So unterstützen Sie die Wirkung der Schüsslersalze
Wissenswertes über unseren Stoffwechsel und Ernährungsempfehlungen

 

2. Die Wirkung und Anwendung der Schüsslersalze
Nr. 1 Calcium fluoratum (Kalziumfluorid, Flußspat)
Nr. 2 Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)
Nr. 3 Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)
Nr. 4 Kalium chloratum (Kaliumchlorid)
Nr. 5 Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)
Nr. 6 Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat)
Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)
Nr. 8 Natrium chloratum (Natriumchlorid)
Nr. 9 Natrium phosphoricum (Natriumphosphat)
Nr. 10 Natrium sulfuricum (Natriumsulfat)
Nr. 11 Silicea (Kieselsäure)
Nr. 12 Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat)

 

3. Die Einnahme der Schüsslersalze nach dem Mondkalender
Schüsslersalze im Januar 2017
Schüsslersalze im Februar 2017
Schüsslersalze im März 2017
Schüsslersalze im April 2017
Schüsslersalze im Mai 2017
Schüsslersalze im Juni 2017
Schüsslersalze im Juli 2017
Schüsslersalze im August 2017
Schüsslersalze im September 2017
Schüsslersalze im Oktober 2017
Schüsslersalze im November 2017
Schüsslersalze im Dezember 2017

 

Nachwort

Meine weiteren eBooks für Ihre Gesundheit

Vorwort

Von Robert Kopf, Autor für Naturheilkunde und Heilpraktiker

 

Schüsslersalze sind altbewährt zur Behandlung von gesundheitlichen Störungen, zur Stärkung des Wohlbefindens und für die Gesundheitsvorsorge. Die Mondrhythmen haben einen bedeutenden Einfluss auf die Wirkung der Schüsslersalze. Der Mond wechselt etwa alle zweieinhalb Tage in ein neues Tierkreiszeichen und die 12 Schüssler-Salze können demnach den 12 Sternzeichen zugeordnet werden.

 

Je nachdem, in welchem Zeichen sich der Mond gerade befindet, ist eines der zwölf Mittel dann das passende Salz zum Einnehmen. An seinen jeweiligen Mondtagen entfaltet das entsprechende Schüsslersalz seine optimale Wirkung. Anschliessend wird zu einem anderen Salz gewechselt. Bei dieser Kur erhält der Körper alle 12 Funktionsmittel. So werden Mangelzustände an Mineralsalzen abgebaut und neue vermieden.

 

Unordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen (Biochemie) werden Stoffwechsel- und Heilblockaden aufgelöst, der Körper entsäuert und der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen. Zusätzlich werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt sowie der Zellstoffwechsel angeregt. Schüsslersalze gleichen Nährstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.

 

Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler seine Heilmethode mit homöopathisch zubereiteten Mineralsalzen. Bei seinen Studien entdeckte Schüssler zwölf Mineralstoffverbindungen aus je einer Base und einer Säure, die für das Hormon-, Nerven- und Immunsystem sowie für den Stoffwechsel des Körpers eine entscheidende Rolle spielen.

 

Von der Homöopathie war Schüssler prinzipiell überzeugt, allerdings erschien sie ihm sehr umfangreich. Deshalb entwickelte er ein eigenes System, das nicht so komplex war, mit dem aber trotzdem viele Krankheiten und Beschwerden behandelt werden konnten. Schüssler konzentrierte sich dabei auf Mineralsalze, die in jeder Körperzelle vorkommen und nannte seine Heilmethode "Biochemie". Die Übersetzung lautet in etwa "Chemie des Lebens".

 

Sie basiert auf der Annahme, daß viele Erkrankungen durch eine gestörte Aufnahme und Verteilung bestimmter Mineralsalze in den Körperzellen verursacht und verstärkt werden. Dadurch kommt es zu einer Stoffwechsel- und Immunschwäche sowie zu Fehlregulationen in der Körperzelle. Die Moleküle können sich nicht mehr ungehindert bewegen. Der Einsatz von Schüsslersalzen ist eine gute Möglichkeit, um diese Mineralstoffdefizite auf natürliche Weise auszugleichen und das Zell-Gleichgewicht wieder herzustellen.

 

Nach Schüsslers Vorstellung greifen die Salze auf molekularer Ebene in den Zellstoffwechsel ein. Durch die Einnahme des jeweils fehlenden Mineralsalzes in homöopathischen Dosen soll der Körper angeregt werden, das Missverhältnis auf Zellebene auszugleichen. Der Körper kann dann die ihm zugeführten Mineralstoffe besser verwerten und einen Mangel beheben.

 

Ein Mineralsalzmangel entsteht nach Schüssler dadurch, daß die Zellen die Mineralstoffe nicht optimal verwerten können. Um ihre Aufnahme zu verbessern, müssen die Mineralsalze deshalb stark verdünnt (potenziert) werden. Schüssler verwendete für seine Therapie die homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12. In der Regel werden die D6 (Verdünnung 1:1 Million) oder die D12 (1:1 Billion) eingenommen.

 

Was passiert, wenn Sie das falsche Schüsslersalz einnehmen? Nichts. So wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes Mittel keine Reaktion im Körper aus.

 

In diesem naturheilkundlichen Ratgeber erkläre ich Ihnen, wie und wofür die 12 Schüsslersalze eingesetzt werden sowie die optimale Einnahmezeit nach den Mondphasen im Jahr 2017. Zusätzlich erhalten Sie Informationen über die Eigenschaften der einzelnen Mittel, den Konstitutionstyp, die Gesichts- und Zungendiagnostik sowie über die passenden Heilsteine zu den entsprechenden Schüsslersalzen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Anwendung der Schüsslersalze und vor allem Gesundheit und Lebensfreude.

 

Robert Kopf

www.heilpraktiker-robert-kopf.de

So unterstützen Sie die Wirkung der Schüsslersalze

Da viele Erkrankungen durch einen Mineralstoffmangel (verursacht eine Immunschwäche) ausgelöst und verstärkt werden können, ist der Einsatz von Schüßlersalzen eine gute Möglichkeit, um diese Mineralstoffdefizite auf natürliche Weise wieder auszugleichen. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen (Biochemie) werden Stoffwechselblockaden aufgelöst, der Körper entsäuert, der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen, das Immunsystem gestärkt, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und der Zellstoffwechsel angeregt.

 

Stress, Übersäuerung des Körpers, Genuss- und Umweltgifte blockieren den Mineral-Transport durch die Zellmembran und belasten die Leber. Genau hier setzt die Wirkung der Biochemie an. Schüsslersalze aktivieren die Ausleitung von Schadstoffen und Säuren und reinigen den Organismus von innen. Die Folge: Der Grundumsatz steigt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

 

Ein mangelhafter Stoffwechsel ist oft die Folge einer Störung der Mineralstoffverteilung und Mineralstoffaufnahme. Obwohl wir über unsere Nahrung vielleicht genügend Mineralstoffe zu uns nehmen, kommen die wenigsten in den Zellen an. Mangelzustände an Mineralsalzen fördern chronische Erkrankungen, schwächen die Durchblutung, das Immunsystem, stören das hormonelle Gleichgewicht und verändern den Stoffwechsel. Ausserdem kann Mineralsalzmangel Heisshungerattacken auslösen, weil der Körper den Mangel in den Zellen ausgleichen will.

 

Im Rahmen einer naturheilkundlichen Behandlung mit den Schüsslersalzen dienen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien der Aktivierung des Immunsystems, der Durchblutung und damit der Stärkung der körpereigenen Abwehrkraft und des Stoffwechsels. Pflanzliche Zubereitungen regen zusätzlich die Leber-Galle-Funktionen und Nieren an. Sie reinigen den Körper und scheiden die gelösten Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über den Darm, die Harnwege, Lunge und Haut aus.

 

Trinken Sie deshalb während Ihrer biochemischen Behandlung tagsüber einen Nierentee und abends einen Lebertee zur Stärkung des Immunsystems und des Stoffwechsels, damit das Blut und Bindegewebe gereinigt und die Giftstoffe und Stoffwechselendprodukte schnell ausgeschieden werden.

 

1) Leber- und Entsäuerungstee:
Semen Cardui marianae 50.0 (Mariendistel), Rhizoma Tormentillae 15.0 (Blutwurz), Radix cum Herba Taraxaci 30.0 (Löwenzahnwurzel und Kraut), Fructi Anisi (Anis) 20.0, Fructi Foeniculi (Fenchel) 20.0, Folia Menthae crispae (Krausenminze) 15.0
1 Esslöffel auf 250 ml Wasser, 8 Stunden tagsüber kalt ansetzen, 3 Minuten kochen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Abends trinken

 

2) Nierentee zur Kräftigung der Harnorgane und zur Anregung der Ausscheidung von Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxinen über die Harnwege:
Folia Betulae (Birkenblätter) 30.0, Herba Urticae (Brennesselkraut) 30.0, Herba Equiseti (Zinnkraut) 20.0, Herba Virgaureae (Goldrutenkraut) 20.0
2 Teelöffel auf 1 Tasse (250 ml), mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. 3 Tassen tagsüber trinken.

 

3) Wenn Sie an einer Allergie leiden (eine häufige Ursache von vielen Erkrankungen), wechseln Sie bitte täglich die beiden oben erwähnten Tees mit einem Allergietee, um den Körper für die Behandlung mit den Schüsslersalzen zu sensibilisieren:
Radix Imperatoriae (Meisterwurz) 20 g, Radix Pimpinellae (Bibernellwurzel) 20 g, Herba Euphrasiae (Augentrost) 10 g, Herba Rutae hortensis (Gartenraute) 30 g, Rhizoma Graminis (Queckenwurzelstock) 10 g, Herba Absinthii (Wermut) 10 g
2 Esslöffel auf 500 ml Wasser, 8 Stunden über nacht kalt ansetzen, anschließend 2 Minuten aufkochen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Tagsüber trinken

 

Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee, ungesüßte Säfte). So bleibt das Blut dünnflüssig und der Stoffwechsel kann optimal funktionieren. Bei einer Herz- oder Nierenerkrankung sollte die Trinkmenge mit dem Arzt abgesprochen werden.

 

So errechnen Sie Ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf: Multiplizieren Sie Ihr Körpergewicht in Kilo mit 4 und dividieren die Summe durch 100. Das Ergebnis zeigt Ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf in Litern ohne körperliche Anstrengung, wobei alkoholische Getränke nicht zählen.
Hierfür ein Beispiel: Sie wiegen 80 kg. Also 80 mal 4 geteilt durch 100. Sie benötigen somit täglich etwa 3,2 Liter Flüssigkeit.

 

Die Nieren können harnpflichtige Stoffwechselendprodukte nur ausscheiden, wenn sie genügend Flüssigkeit zur Verfügung haben. Wenn Sie Sport treiben, brauchen Sie noch deutlich mehr Flüssigkeit. Das Wasser regt die Ausscheidung von Giftstoffen und Abbauprodukten des Stoffwechsels an. Diese fördern chronische Erkrankungen, Krebs, Entzündungen und Schmerzen. So werden auch Schmerzen gemildert. Ausserdem verhindert es Hunger. Nur wenn der Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung hat, lassen die Zellen überschüssiges Wasser wieder frei. Das Meiste bis zum Nachmittag trinken und abends möglichst wenig, um nachts die Blase zu entlasten.

 

Basisches Heilwasser mit mehr als 1300 Milligramm Hydrogencarbonat (siehe Etikett) pro Liter hemmt die Aufnahme von Cholesterin und Fetten ins Blut (fördern Arteriosklerose, Erkrankungen des Stoffwechsels und des Hormonsystems). Davon trinkt man täglich 1 Liter. Das senkt auch gleichzeitig den Blutdruck.

 

Ein ausgeglichener "Säure-Basenhaushalt" ist die Grundlage jeder Behandlung und Vorbeugung von vielen Erkrankungen sowie für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Machen Sie deshalb begleitend zu Ihrer Behandlung 6 Wochen lang zur Regulierung Ihres Säure-Basen-Haushaltes eine Entsäuerungskur mit folgendem Rezept (Apotheke) für ein Entsäuerungspulver:
320 g Natriumhydrogenkarbonat
50 g Kalium hydrogencarbonat
70 g Calciumcitrat
40 g Calciumphosphat
20 g Magnesiumcitrat
M. f. pulv. S. Täglich um 10 Uhr vormittags und um 16 Uhr nachmittags 1 Teelöffel in 250 ml lauwarmem Wasser auflösen und langsam trinken. Zusätzlich täglich 2-3 Liter Wasser ohne Kohlensäure trinken.
Dazu Natron (Natrium bicarbonat) oder Kaisernatron: Morgens und abends 1 Messerspitze in einem Glas Wasser trinken.

 

Auftretende Reaktionen - was im Körper nicht in Ordnung ist, macht sich eventuell bemerkbar - verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Bei Verstopfung (Obstipation) trinken Sie die Mischung morgens sofort nach dem Aufstehen nüchtern.

 

Um die Ausscheidung von Säuren und Stoffwechselschlacken auch über die Haut zu beschleunigen, sollten Sie einmal pro Woche ein Vollbad mit Natron nehmen. Die Badedauer beträgt etwa 1 Stunde, die Wassertemperatur darf 37,5 Grad nicht übersteigen. Auf ein Vollbad (ca. 100 Liter) geben Sie 600 g Natron. Sie werden schnell feststellen, dass sich Ihre Haut nach dem Bad wie eingecremt anfühlt. Die natürliche Rückfettung der Haut beginnt wieder zu funktionieren. Es erfolgt sozusagen eine porentiefe Reinigung Ihrer Haut.

 

Der Stoffwechsel ist bei vielen Menschen übersäuert. Nachstehend das Rezept für einen Entsäuerungstee:
Fenchel 40.0, Anis 20.0, Kümmel 10.0, Süßholz 10.0, Zinnkraut 20.0, Schafgarbenkraut 20.0, Birkenblätter 30.0
4 Teelöffel mit 750 ml kaltem Wasser ansetzen, 4 Minuten zugedeckt leicht köcheln, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Tagsüber schluckweise trinken.

 

Mehr Informationen über unseren Säure-Basenhaushalt finden Sie in meinem eBook:
Säure-Basen-Haushalt - Behandlung mit Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde ISBN 978-3-7396-5050-0

 

Ich empfehle Ihnen zusätzlich eine "Klassische Kneipptherapie" zur Förderung der Durchblutung, des Stoffwechsels und als Gefäßtraining:
Morgens Trockenbürsten und Taulaufen
Vormittags ein Wechselfußbad mit Rosmarin
Nachmittags Wechselkniegüsse
Abends Wassertreten in der Badewanne